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Künstlerischer Lebenslauf von Annemarie Stelzer

Aktualisiert: 10. März 2022



Annemarie Stelzer


Geboren als Kind der Hippie-Generation wuchs sie wohlbehütet in dem kleinen Städtchen Berndorf bei Baden in Niederösterreich auf. Schon früh faszinierten sie aufgrund ihrer übersinnlichen Wahrnehmungen geistige ferne Welten und Sphären. Dazu kam noch, dass sie die berühmten Stilklassen in Berndorf besuchte und die erste Klasse Volksschule im ägyptischen Stil gehalten ist, und da träumte sie und erinnerte sich an ein vergangenes Leben in Ägypten. Es folgten viele magische Erlebnisse. Als Wunschkind von den Eltern geliebt und ob ihrem "Anderssein" bewundert, begann sie mit Zeichnen und dann mit der Acryl- und

Ägyptische Stil-Klasse Berndorf

Temperamalerei. Natürlich war sie die Beste in Zeichnen. Die Eltern erlaubten ihr, dass sie die Wände ihres Zimmers mit bunten Fantasieblumen und Elfen bemalen durfte und in ihrem kleinen "Paradies" malte sie besondere Bilder (siehe das Bild "Der Hexenmeister", das sie im Teenager-Alter malte). Es folgte eine einzige Ausstellung in den 1960-er Jahren mit ein paar männlichen Künstlern in einem Modegeschäft in Traiskirchen/Niederösterreich. Die Ausstellung

Ägypt. Decke und Wandmalerei Berndorf

wurde vom ORF "Zeit im Bild" gesendet. Am nächsten Tag war sie eine kleine Berühmtheit in Berndorf-Stadt, ganz viele Menschen haben sie gesehen. Von dem Tag an wollte sie eine ganz berühmte Künstlerin werden. Angespornt auch deswegen, weil ein netter Mann unbedingt ihr Bild "Der Hexenmeister" kaufen wollte und ihr ATS 6.000,00 geboten hatte. Das war damals viel Geld, aber sie entschied sich, es nicht zu verkaufen, denn dieses Bild – das wusste sie – könnte sie nie wieder malen. Auch war sie etwas unsicher, da ihre Bilder so eine immense Farbenpracht aufwiesen, im Gegensatz zu den meist grau und schwarz gehaltenen Bildern der Anderen, sie schämte sich fast dafür.


Der Hexenmeister

Wie kommt man aus einem so kleinen Städtchen in den 1960-er Jahren alleine ohne Handy und Internet dazu, jemanden zu fragen, wie es mit ihrer Kunst aussieht? Sie hätte gerne in Wien die Kunstakademie besucht, aber die Eltern konnten sich das damals nicht leisten. Da es keinen Zufall gibt, lernte sie zwei Künstler in ihrem Umkreis kennen. Einen älteren Künstler, welcher in Berndorf eine Ausstellung hatte, fragte sie ob ihres Könnens und er sagte: "Mach weiter so, deine Bilder sind etwas Besonderes." Diese Auskunft erhielt sie auch damals von einem Wiener Galeristen, dem sie ein paar ihrer Bilder zeigte. Sie sagte, meine Bilder sind "Gefühls- und Stimmungsbilder". Dies sah auch dann ein damals bekannter Maler, Franz Bueb, der in Berndorf und in Kitzbühel wohnte, aber schon lange verstorben ist. Er wollte ihr helfen, einen Bekanntheitsgrad zu erlangen, allerdings sollte sie ihm gefällig sein. Das war eine äußerst traurige Erfahrung und natürlich lehnte sie entschieden ab und dachte: "Wenn ich mich mit meinem Körper verkaufen muss, dann lasse ich es lieber sein."


Im Alleingang ohne Ausbildung erkannte sie, dass sie eigentlich "Durchgaben von einer anderen, geistigen Welt" erhielt und Trutz Hardo schrieb im Vorwort zu ihrem Buch MAGIE – MEIN LEBEN, dass sie ein Medium sei und inspirierende Bilder male, wobei die Engel ihr die Hand zu führen scheinen.


Das war ihr sehr bewusst und auch ihr Vater bewunderte ihre Bilder so sehr, dass er diese schon an diverse Firmenkollegen verkaufte. Neben ihrer kaufmännischen Ausbildung malte sie zahlreiche interessante Bilder gratis für Freunde, auch Portraits für die Familie, welche von ihnen gerne angenommen wurden. Zu dieser Zeit entstanden auch viele hässliche Bilder, auch Fratzen, Dämonen, Menschen die im Feuerbrand auf einer Insel ums Leben kamen, etc.


A. Stelzer in ihrem 1. Geschäft PENTAGRAMM

Und dann begann es – ein Freund mit dem sie die Beziehung beendete, zerriss ihr einen Großteil der Bilder, aber er entschädigte sie dafür finanziell. Ein weiterer Freund wollte ihre Bilder einer Galerie für eine Ausstellung vorstellen, dazu kam es nicht, denn er hatte einen Unfall und alle Bilder, welche im Kofferraum lagen, wurden durch einen Brand vernichtet. In den 1980-er Jahren gründete sie mit ihrem damaligen Lebensgefährten das 1. Österreichische Esoterikgeschäft PENTAGRAMM mit Kurszentrum, auf das damals durch die Fernsehsendung "Hexen-Teufel-Poltergeister" so ein riesiger Ansturm ausgelöst wurde und Annemarie und ihr Lebensgefährte Robert, der eine gelungene Hypnose-Darbietung (Kataleptische Brücke) zeigte, bis über die Grenzen Österreichs hinaus, also Deutschland und Schweiz (da gab es ja auch noch kein Internet und Handy), einen großen Bekanntheitsgrad erlangten. Erfreut und motiviert und mit einigen schönen Bildern schmückte sie das große Geschäft, bemalte Wände und vielen Kunden gefielen ihre Bilder. Ein lieber Freund sagte ihr zu einem Bild: "Weißt du, dass du damals in Ägypten in einem deiner Leben durch einen Schlangenbiss gestorben bist?" Und als er dies sagte, war es ihr so klar und sie erwiderte: "Ja, deshalb habe ich es auch malen müssen. Das stimmt, du hast recht." Und dann geschah das Unglück ein weiteres Mal; im Jahre 1987 gab es einen Geschäftsbrand und alle ihre Bilder verbrannten wieder. In finanzieller Hinsicht dankte sie dem Göttlichen, das alles gut versichert war.

A. Stelzer bei ihrer Ausstellung

So dachte sie, mit den Bildern wollte es das Schicksal nicht, dass ich den Menschen geistige Welten vorführe bzw. in Ausstellungen zeige. Es waren ja auch schon sehr schön anzusehende Bilder, bunt, fantasievoll, und es war immer schon ihr Bestreben, diese sphärischen, mystischen, nicht von dieser Welt und von Wesenheiten durchgegebenen gemalten "Fantasien" den Menschen zu zeigen, dass es diese anderen Welten gibt. Mittlerweile gib es ja doch immer mehr Menschen, die glauben, dass es ganz einfach mehr "zwischen Himmel und Erde" gibt.


So folgten fast 35 Jahre voller Einsatz mit totaler Begeisterung, Lebensfreude und Engagement, ihr Leben als Inhaberin zweier Geschäfte, als spirituelle Lehrerin, Lebensberaterin, Mutter und nebenbei als freischaffende Künstlerin. Zehn Jahre lang malte sie an ihren Tarotkarten, dem PENTGRAMM-MYSTIK-TAROT mit Fachbuch,

malte Elementekarten zum Karten-Set MAGIE DER ELEMENTE, schrieb ihr Buch MAGIE – MEIN LEBEN.


Dann zwang Corona sie dazu, ihr Geschäft FANTASIE-SHOP in der Wiener Innenstadt mit September 2020 zu verkaufen. Schweren Herzens – doch vorausgesagt von einem sehr hellsichtigen Mann – der zu ihr sagte: "Du bist nicht die Geschäftsfrau, du bist die Künstlerin." Das stimmt, sie war immer eine Idealistin und ihre Arbeit ist nach wie vor ihre wunderbare Berufung, welche sie nach wie vor gerne ausübt.



Orakel-Set GÖTTINNEN-GEHEIMNISSE

Also malte sie – an diesem ereignisreichen Neubeginn 2020 – ein halbes Jahr lang 25 Bilder von Göttinnen, und es kam die Durchgabe, diese auch als Karten mit Beschreibung zu veröffentlichen. Daraus entstand das Orakel-Set GÖTTINNEN-GEHEIMNISSE in Zusammenarbeit mit Ihrer Freundin Silvia Dorr (Grafik und Layout) in friedvoller Stille. Dadurch ging die Arbeit trotz aller Mühe bei Annemarie und Silvia durch die spirituelle Kommunikation mit der Göttin harmonisch und fließend voran.


FAZIT: Was sie schon im Kindes- und Teenager-Alter gewusst hatte, dass sie mit ihren Bildern den Menschen das Vorhandensein geistiger Welten zeigen will, soll sich nun 2021 in vollem Umfang und göttlicher Übereinstimmung manifestieren, wie man aus dem neuesten Bild "Feenlicht" ersehen kann.


FEENLICHT Juni 2021





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